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Da wären wir wieder. August 2008. Halb 1 nachmittags.
Es war eine kurze Nacht. Aber sie hätte auch noch kürzer sein können. Der Grund dafür liegt im Flur und schläft. Ich war früher wach als mein Hund. 3 Kreuze im Kalender. Das ganze Wochenende geht chillig vor sich ran. Es ist schön, so unabhängig zu sein. So frei. Niemand da. Nur der Hund, die leichte Kälte, der Regen und ich. Ein Traum. Wie schön sowas manchmal ist. Nicht das ich gern einsam bin. ich hab nur gern meine Ruhe. Ein kleiner aber feiner Unterschied.
Ich werde die Wohnung heut nur noch zum Gassigehn verlassen. Und mich dann weiter in meinen Umzug vertiefen. Ich brauche noch so viel, habe erst so wenig.
Dieser Schritt, ich musste ihn gehn. Es geht mir sehr gut damit. Ich hoffe dir geht es auch gut und du kommst klar. Oder um es mit einem Zitat aus einem Lied zu sagen „Und alles was zu sagen bleibt, ich denk an dich von Zeit zu Zeit. Denn ich hoffe du bist glücklich. Und ich hoff es geht dir gut!“
Mein Leben hat sich gewandelt in letzter Zeit. Plötzlich fühle ich mich so anders. Nicht unbedingt erwachsener oder reifer. Glücklicher. Freier. Unabhäniger. Ich hab meine innere Ruhe gefunden. Alles was bleibt ist die Frage nach dem wohin. Ich habe soviel vor, aber keinen Plan zur Verwirklichung. Soviel will ich erreichen, aber wie. Anscheinend führt mich kein Weg am Abitur vorbei. Wenn ich in einem Jahr immernoch so denke, mach ich es. Noch nicht. Schulbänke sind unbequem. Anstrengend. Seit Jahren hatte ich kein Mathe, Deutsch, geschweige denn Physik.. Ich loose ab bevor ich angefangen habe.. WIr werden sehn. Die Zeit rennt.
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