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es sind immer dieselben tage an denen ich an mir selbst verzeifle.. völlig selbstzerstört und in meiner eigenen welt.. ohne ersichtlichen grund. ausgewechselt. ich versteh es nicht.
grade noch ist alles in ordnung, nun sitze ich hier in meiner leeren wohnung und schreib schon wieder zeugs in einen kasten technik. nunja. eigentlich ist es auch schon wieder viel zu spät für solche aktionen. aber was soll ich machen.
das jahr hat eigentlich gut angefangen. nach 9 monaten habe ich einen sehr wichtigen menschen zurückgewonnen. 9 monate. so lange wie ein baby zum ausbrüten braucht. vielleicht brauchten wir diese zeit. im moment sieht alles gut aus. es war ziemlich auf den letzten drücker. 3 moante schweden.
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kind. lächle und sei froh, denn es könnte schlimmer kommen. ich lächelte und war froh, denn es kam schlimmer.
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nächstes wochenende hab ich mein baby wieder. ich hab angst vor diesen 5 tagen. kuscheln. verwöhnen. gassi gehn. und dann ist sie wieder weg. mein baby. für immer wird sie das bleiben. ich laufe durch die straßen und sehe blonde, schwarze, braune. aber keiner von diesen hunden wird jemals das für mich sein können, was keira für mich war. ob ich das alles nicht verkrafte? kann gut sein. schon der anblick eines fotos lässt mich schlucken. aber es geht anscheinend nicht anders. ich werde mich immer dafür hassen.
und morgen werd ich endlich im tierheim anrufen, mir ein ehremamt sichern. wenn ich mein hobby schon nicht zum gewinnbringenden beruf machen kann, dann doch wenigstens zum ehrenamtlicher gassigeher und fütterer als lichtblick zwischen all den fliesen und gittern. noch sträube ich mich ein wenig aus angst vor all diesen traurigen, verlassenen hundeseelen. aber da muss ich durch.
schacka.
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