Es gibt diese Momente, die man nie vergisst..


Was ist Liebe?
Dezember 1, 2008, 8:52
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Eine interessante Frage. Liebe ist eine Illusion der wir uns hingeben. Ein Gefühl, das wir uns vorlügen. Ein Gefühl, von dem jeder anders denkt. Und das nur 3 Worte kennt. Wir denken wir können nur lieben, wenn wir uns jemandem nah fühlen. Wir einen Partner haben der uns ausfüllt. Das ist falsch. Sage ich. Was ist mit den Personen, die uns ein Leben lang begleiten. Denen wir wahrscheinlich nie oder viel zu selten sagen, wie sehr wir sie lieben. Eltern, Verwandte, Freunde. Doch nicht immer muss Liebe mit Menschen zusammenhängen.

Denn wenn man genau drüber nachdenkt, lieben wir so viel im Leben. Unser Haustier. Die Macken eines anderen. Sonnenuntergänge. Tagträumen. Dinge, die für uns eine ganze besondere Bedeutung haben. Nicht immer sind das Menschen. Nicht immer materielle Dinge. Es sind Sachen, von denen wir in einer Art und Weise abhängig sind, weil sie nichts mit alltäglicher Routine zu tun haben. Die wir mehr schätzen und denen wir viel mehr Bedeutung beisetzen als allem anderen.

Aber warum sehen wir uns so nach dem Gefühl, geliebt zu werden? Keine Ahnung..  Es ist diese Geborgenheit die fehlt. Und auch wenn man denkt, man ist von der ganzen Welt verlassen. Irgendwo ist jemand, der dich liebt. Ganz auf seine Art.

Aber ich schweife ab. Zieh das ganze ins Unendliche. Über das Thema lässt sich streiten, diskutieren, mitfühlen und totschweigen.

Manchmal frage ich mich, was andere Menschen mehr lieben als ihr eigenes Leben. Ich weiß auch nicht ob man sich diese Frage überhaupt stellen muss. Ich kann sie mir nicht mal selbst beantworten. Vielleicht finde ich die Antwort irgendwann. Eine Antwort auf die Frage die ich mir wohl mein ganzes Leben lang stellen werde. Denn  kann man mehrere Dinge gleichzeitig lieben? So sehr das man sich wünscht nie wieder ohne sie zu sein? Mit allen Konsequenzen? ..

Nunja.

Es ist spät. Morgen früh schreit mich mein Wecker gegen 4 Uhr von der Seite an und verlangt das ich aufstehe. Einen Scheiß werd ich tun. Sage ich dann zu ihm. Aber ich beuge mich und werd wieder einmal aufstehn. Und der Tag wird seinen Lauf nehmen. Das Jahr ist fast geschafft. Viel passiert. Aber dazu später..

Ein neues leben zum gleich essen bitte!. Auf wiedersehen.



Nie mehr loslassen
November 24, 2008, 7:48
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Da sind wir wieder..

Ich bin verwirrt. Sagen wir, unsicher. Ich liebe ihn. Mehr als ich es je zulassen wollte. Ich weiß, das das nicht gut ist. Ich hab Angst, wieder in eine Art Abhänigkeit abzurutschen. Nicht mehr ohne ihn zu können. Dabei gibt es nichts schöneres, als ihn haben zu dürfen. Diese Gefühle sind so wundervoll. Durch nichts zu ersetzen. Trotzdem hab ich Angst. Das ich ihn einenge. Ihm nicht genügend Freiheiten lasse. In alte Muster zurückfalle. Ihn verliere.. Das schlimmste, was im Moment passieren kann. Was ist richtig und was falsch? Nie hätte ich gedacht, das alles so wird wie es ist. Aber vielleicht bin ich zu euphorisch. Zu naiv. Es wäre nicht das erste Mal.. Er füllt mein Leben aus. Ist alles was ich brauche. Aber mit den Glücksgefühlen läuft die Angst..

Freunde. Wieder so ein hohes Wort. Gerade dann, wenn man sich so sicher ist, jemanden zu seinem Freundeskreis zu zählen, beweist er einem das Gegenteil. Warum? Vielleicht kann man es mit mir machen.. ich weiß gar nicht was ich zu alldem sagen soll. Im Moment laufen da soviele Gedanken rum das es nicht wirklich möglich ist, auf einen Punkt zu kommen.

Also sitze ich hier, schreibe Dinge von denen ich morgen wieder anders denke. Außer ganz oben. Das ändert sich nicht. Ganz sicher nicht..

Um mich herum stehen Kerzen, sonst ist die Wohnung dunkel. Günther Jauch bombardiert eine Empfangschefin mit dummen Fragen, aber das ist nicht wichtig. Das Wochenende war intensiv. Viele Gespräche. Viele Gedanken. Schlecht in Worte zu fassen. Es hat eine Art Erleuchtung gebracht. Verständnis. Ja. Doch trotzdem bin ich sehr sehr glücklich. Vieles hat sich geklärt. Ich genieße die Zeit.

Ich gebe mich meiner Zufriedenheit hin. Lümmel mich auf meine nicht mehr ganz so staubfreie weiße Couch und werde der Empfangschefin die Daumen drücken. Oder dem Seewolf beim Kapitän spielen zusehen.

Ganz egal was ich tue. Ich bin immer bei dir. Denn mein Herz gehört dir <3



Just beat it!
August 24, 2008, 10:36
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Da wären wir wieder. August 2008. Halb 1 nachmittags.

Es war eine kurze Nacht. Aber sie hätte auch noch kürzer sein können. Der Grund dafür liegt im Flur und schläft. Ich war früher wach als mein Hund. 3 Kreuze im Kalender. Das ganze Wochenende geht chillig vor sich ran. Es ist schön, so unabhängig zu sein. So frei. Niemand da. Nur der Hund, die leichte Kälte, der Regen und ich. Ein Traum. Wie schön sowas manchmal ist. Nicht das ich gern einsam bin. ich hab nur gern meine Ruhe. Ein kleiner aber feiner Unterschied.

Ich werde die Wohnung heut nur noch zum Gassigehn verlassen. Und mich dann weiter in meinen Umzug vertiefen. Ich brauche noch so viel, habe erst so wenig.

Dieser Schritt, ich musste ihn gehn. Es geht mir sehr gut damit. Ich hoffe dir geht es auch gut und du kommst klar. Oder um es mit einem Zitat aus einem Lied zu sagen „Und alles was zu sagen bleibt, ich denk an dich von Zeit zu Zeit. Denn ich hoffe du bist glücklich. Und ich hoff es geht dir gut!“

Mein Leben hat sich gewandelt in letzter Zeit. Plötzlich fühle ich mich so anders. Nicht unbedingt erwachsener oder reifer. Glücklicher. Freier. Unabhäniger. Ich hab meine innere Ruhe gefunden. Alles was bleibt ist die Frage nach dem wohin. Ich habe soviel vor, aber keinen Plan zur Verwirklichung. Soviel will ich erreichen, aber wie. Anscheinend führt mich kein Weg am Abitur vorbei. Wenn ich in einem Jahr immernoch so denke, mach ich es. Noch nicht. Schulbänke sind unbequem. Anstrengend. Seit Jahren hatte ich kein Mathe, Deutsch, geschweige denn Physik.. Ich loose ab bevor ich angefangen habe.. WIr werden sehn. Die Zeit rennt.



dieser weg wird steinig und schwer..
Juni 28, 2008, 10:12
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Was man nicht alles für Geld macht. Welch Schande..

Nunja. Der Tag ist noch nicht einmal vorbei, und trotzdem war heut früh schon wieder alles zuviel. Zur Hundeschule wollte ich. Es wenigstens versuchen nach der Läufigkeit von Keira. Aufn Weg dahin am Bus angehalten, um vielleicht Weg zu sparen. Plötzlich fasst da jemand meinen Hund an. Ich sag: „Finger weg!“. Da fängt der Typ an, mich zu beschimpfen. Er war einer dieser Möchtegernnazianhänger, die immer einen kleinen hässlichen, dünnen Freund dabei haben müssen um nicht allein zu sein. Dieser hässliche, kleine dünne Freund würde sich allerdings nie! einmischen. Er steht nur da und lacht. Und so ging es los. Die Leute fingen an, sich einen kleinen Sicherheitsabstand zu bauen. Man weiß schließlich nie wie weit die „Jugend“ von heute gehen kann. Wobei ich das Möchtegernnazipack nicht als Jugend bezeichnen möchte. Dieser Mann war alt genug um zu wissen was richtig und falsch ist. Wäre er nur einen Schritt näher gekommen, hätte ich ihn erst getreten um dann die Bullen zu rufen. Die Gesellschaft außen rum hätte es ja nicht getan. Lieber wären sie schnell in den eingefahrenen Bus eingestiegen, um nicht mit reingezogen zu werden. Dummes Pack. Egoistisches Pack. In was für einer Welt lebe ich bitte? Mir ist ja nichts passiert. Und ihm leider auch nicht. Aber was wäre gewesen wenn? Eine Frage die mich wohl noch eine Weile beschäftigen wird. Wir alle sind zu egoistisch und selbstsüchtig, um zu helfen. Egal worum es geht. Gewalt ist ein großes Problem. Und wenn man verfolgt, was mit Menschen passiert, die sich in eine Schlägerei einmischen, dann vergeht es einem doch wirklich, einzugreifen. Nachvollziehbar. Aber traurig. Trotzdem sehr traurig.

Und so ging ich des Weges, mit einem Stinkefinger und einem Wort gegen die kleinen Nazis gerichtet. Dann doch in der Hoffnung, dass sie mir nicht in die kleine einsame Gasse folgen würden.

….

Gestern war wunderschön. Mit Keira und Celli dem Sonnenuntergang entgegen gelaufen, Fotos gemacht, getobt, gespielt, gerannt. Ein wunderschöner, kühler Sommerabend. Das Korn durch die Sonne gold, nein. Nicht nur das Korn. Alles hatte einen kleinen Goldstich. Keira. Celli. Die Bäume. Der Weg. Und dann ging es ganz schnell. Die Sonne war weg. Gerade haben wir uns noch in den letzten Sonnenstrahlen weit weg geträumt, da wurde es langsam dunkel. Es gibt diese Moment, die man nie vergisst. Dieser ist einer davon..



you can do everything if you want to..
Juni 24, 2008, 4:24
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Bestanden! kaum zu glauben aber wahr, ich habe bestanden..

ich bin zufrieden mit mir… heut war mein erster arbeitstag.. verbesserungswürdig. aber das wird schon noch kommen. was zählt ist das ich arbeit hab. mit der prüfung konnte ich gestern viele schöne dinge feiern.. cellis und mein jubiläum von 2 jahren, 2 monaten, 2 wochen und 2 tagen, unsere erste wohnung, meine bestandene prüfung UND natürlich meine „übernahme“..

manchmal läuft das leben halt doch ganz gut. auch wenn mein traum von hamburg warten muss. ich freu mich auf meine prahlwohnung in hönow.. ich liebe sie jetzt schon <3



The Final Countdown
Juni 22, 2008, 5:22
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Morgen ist es soweit.. morgen mündliche prüfung. ich hab sone angst :( :(



Endlich ein Job. Für den falschen Ort..
Juni 19, 2008, 6:14
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Heute kam sie. Die lang ersehnte Zusage. Für Berlin :( So war das nich geplant..



Schließt euch ein, macht die Augen zu..
Juni 18, 2008, 4:19
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Meine Fresse wie die Zeit vergeht. Montag soll es schon soweit sein. Freitag soll schon mein letzter Arbeitstag gewesen sein. Und ich muss noch soviel lernen.. soviel vorbereiten..

Es ist schon komisch. Wenn alles gut geht, bin ich Ende Juli raus. Raus aus Berlin. Endlich. Ich kann es kaum erwarten.. Aber es muss schon klappen.

Es wird keine Abschiedsfeier geben. Wieso auch. Vielleicht eine Party das ich endlich weg bin. Vielleicht schenken sie mir Fahrkarten. Für die Hinfahrt..

Manche sagen, wenn man fest dran glaubt, dann klappt alles. HA! HA! Wenn mich jemand sucht. Ich bin die mit den 50 Karteikarten in der Hand und dem verzweifelten Gesichtsausdruck. Denn ich habe aufgehört zu glauben..



Baby läuft fort..
April 20, 2008, 12:39
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Bela B. hat ein lied über mich geschrieben :D :D



Wenn du mich siehst, geh bitte einfach weiter, geh weiter.
April 16, 2008, 4:30
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Es gibt nichts schlimmeres als die Erkenntnis, nicht zu wissen wo sein Platz in dieser Welt ist. Ich stapfe durch dieses Leben ohne zu wissen wo ich ankomme… Ich hasse diese Menschen .. in der Bahn, auf der Straße.. Ich stecke in einer Lebenskrise…